PRP THERAPIE

PRP (Platelet Ridge Plasma), steht als Kurzform für mit Blutplättchen (Wachstumsfaktoren) angereichertes Plasma. Im Wesentlichen werden bei der PRP-Therapie nach Entnahme des Blutes des Patienten (Thrombozyten) durch Zentrifugierung die verschiedenen Wachstumsfaktoren sondiert.

Durch die bei der PRP-Therapie angereicherten Wachstumsfaktoren im Blutplasma können geschädigte Regionen am Körper gezielt behandelt werden. Auf diese Weise kann eine um ein Vielfaches beschleunigte Regeneration erzielt werden.

Bei der PRP-Methode werden die aus ca. 8 bis 20 ccm des Patientenblutes extrahierten Wachstumsfaktoren durch Anwendung der Mesotherapie unter die Haut injiziert oder als Maske aufgetragen.

Einsatzgebiete und Resultate der PRP-Therapie sind:
1-der durch Stress, genetische Faktoren, Sonnenlicht und UV-Strahlung schneller alternden Haut zu mehr Elastizität und Feuchtigkeit zu verhelfen, sowie eine Rückbildung von Falten zu bewirken,
2-die Behandlung von Narben und Hautrissen,
3-die Reduktion von Haarausfall und die Stärkung nachwachsender sowie nach einer Haartransplantation geschädigter Haare,
4-die Behandlung von Pigmentierungen der Haut.

In der Orthopädie wird die PRP-Therapie zur Knorpelregeneration eingesetzt. Außerdem wird die PRP-Therapie in der Zahnmedizin zur Behandlung chronischer Wundbildung und zur Wundheilung angewendet.

Im Verhältnis zur Anwendung durch Injektion unter die Haut ist der Effekt durch Auftragen auf die Haut als Maske bei der PRP-Therapie eher gering, da die Aufnahmefähigkeit der Haut begrenzt ist.

Die PRP-Anwendung dient der Zellregeneration mit Hilfe der Gewinnung von Wachstumsfaktoren aus Eigenblut. Auf diese Weise wird die Regeneration und Gewebereparatur beschleunigt. Die PRP-Anwendung ist, sofern sie in einer sterilen Umgebung und mit sterilen Materialien von einem Arzt durchgeführt wird, eine absolut sichere Behandlungsmethode.

Darüber hinaus ist die Methode völlig natürlich, weil die Wirkstoffe aus dem Eigenblut der Patienten gewonnen werden. Die Gefahr von Allergien besteht nicht.

Eine der am häufigsten gestellten Fragen zur PRP-Therapie lautet: Wenn in unserem Blut diese Wachstumsfaktoren ohnehin enthalten sind, warum erzielt der Körper dann nicht denselben Effekt ohne Fremdeinwirkung? Im Körper sind diese Wachstumsfaktoren insgesamt betrachtet nicht so hoch konzentriert. Sollen diese Wachstumsfaktoren nun auf natürliche Weise in die betreffenden Bereiche gelangen, ist ihr Weg zu lang und zu aufwendig. Durch die Extraktion der Wachstumsfaktoren aus dem Blutplasma wird deren sehr hohe Konzentration gewährleistet und durch deren gezielten Einsatz in den betroffenen Regionen wird die Zellregeneration verstärkt angeregt.

PRP-Anwendungen werden im Abstand von zwei bis vier Wochen insgesamt mindestens viermal durchgeführt. Dies führt zu den gewünschten Ergebnissen. Die Wirkung ist in der Regel erst nach drei Anwendungen zu erkennen. Wir empfehlen eine Wiederholung der Therapie nach etwa sechs bis zwölf Monaten.

Die PRP-Therapie sollte nicht angewendet werden bei:
1-Krebspatienten
2-Patienten mit Bluterkrankungen