OHRENKORREKTUR (OTOPLASTIK) SEGELOHREN (OTAPOSTASIS)

Als Segelohren wird eine angeborene Verformung der Ohren bezeichnet, bei der die Ohrknorpel unproportioniert vom Kopf abstehen. In den ersten sechs Lebensmonaten lässt sich diese Verformung unter Zuhilfenahme besonderer Bandagen mit einer Erfolgsrate von ca. 30 bis 60% ohne chirurgischen Eingriff beheben.

Ab dem ersten Lebensjahr kann die Verformung jedoch nicht mehr ohne chirurgischen Eingriff beseitigt werden. Dabei ist es vor der Operation unerlässlich, einen plastischen Chirurgen oder einen HNO-Arzt zu konsultieren, um wichtige Informationen über die Operation zu erhalten.

Bis zu einem gewissen Alter werden solche Ohren-OPs von den Krankenkassen übernommen. Damit den Betroffenen also keine unnötigen Kosten entstehen, wird empfohlen, die Operation bereits in einem frühen Alter durchführen zu lassen. Denn im fortgeschrittenen Alter decken die Krankenkassen keine Eingriffe im Bereich der ästhetischen Chirurgie mehr ab.

Ohrenkorrekturen können sowohl in örtlicher Betäubung, als auch unter Vollnarkose durchgeführt werden. In der Regel werden nach der Knorpelkorrektur Fäden verwendet, die sich selbst auflösen. Die chirurgischen Einschnitte werden hinter dem Ohr vorgenommen, sodass diese unsichtbar bleiben.

Nach der Operation ist es erforderlich, für die Dauer von ca. zwölf Wochen spezielle Bandagen zu tragen. Im Anschluss an die Operation können zwar Schmerzen auftreten, diese können aber ohne weiteres durch gängige Schmerzmittel im Zaum gehalten werden. Ebenfalls entstehen können Rötungen und/oder Schwellungen.

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