HAAR PRP ANWENDUNG

Die PRP-Methode (Platelet Ridge Plasma) ist eine Plasmabehandlung durch Anreicherung von Blutplättchen-Wachstumsfaktoren. Bei ihr werden aus dem Blut des Patienten Blutplättchen (Thrombozyten) und andere Wachstumsfaktoren sondiert und in die Anwendungsgebiete injiziert oder in ihnen aufgetragen. Im Falle von Zellschäden beginnen die Thrombozyten dann, das geschädigte Zellgewebe zu reparieren. Durch die PRP-Methode wird ein viel intensiveres Wachstum erzielt und im Zielgewebe eine wesentlich schnellere Regeneration erreicht. Die Wachstumsfaktoren, die zuvor aus ca. 8 bis 20 ccm Blut des Patienten mit Hilfe der PRP-Anwendung entnommen wurden, werden unter Anwendung der Mesotherapie-Methode (subkutane Injektion) in das Zielgewebe injiziert.

Bei der PRP-Injektion handelt es sich um eine Behandlung des Wachstumsfaktors, die an die Stelle einer Stammzellbehandlung tritt und die Regeneration des Gewebes beschleunigt. Die PRP-Methode ist eine äußerst sichere Behandlungsweise, solange sie von Ärzten in einer sterilen Umgebung mit sterilen Materialien praktiziert wird. Da der Wirkstoff aus Eigenblut gewonnen wird, ist er absolut natürlich. Aus diesem Grund besteht auch nicht die Gefahr von Allergien.

PRP-Behandlungen sind vier- bis sechsmal im Abstand von zwei- oder besser noch vierwöchigen Intervallen anzuwenden. Ein Ergebnis wird aber meist erst nach der dritten Anwendung sichtbar. Anschließend empfiehlt sich eine Auffrischungsanwendung alle sechs bis zwölf Monate.

Eine PRP-Behandlung sollte nicht angewendet werden bei:
1-Krebspatienten
2-Patienten mit Bluterkrankungen