FETTABSAUGUNG (LIPOSUKTION)

In unserem Körper bilden sich aufgrund genetischer Faktoren Fettansammlungen, die durch Sport oder Diäten nicht abgebaut werden können. Das Absaugen der Fettzellen mittels eines speziellen OP-Instruments nennt der Fachmann Liposuktion.

Der Erfolg einer Fettabsaugung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Alter und damit der Elastizität der Haut des Patienten. Nach der OP verbleiben keine Narben, aber es können sich schlaffe Haut und Verformungen unter der Haut bilden.

Fettabsaugungen können situativ bedingt in örtlicher Narkose oder Vollnarkose durchgeführt werden. Vor dem Eingriff wird eine spezielle Lösung in das Fettgewebe gespritzt, um dieses anschließend durch ein spezielles OP-Instrument absaugen zu können. Neben dem herkömmlichen Liposuktionsverfahren gibt es auch das vibrationsunterstützte Liposuktionsverfahren sowie die Ultraschall- und Radiofrequenz- und Laser-Liposuktion. Diese Verfahren weisen im Vergleich signifikante Unterschiede auf. Die ultraschall-, laser- und radiofrequenzunterstützten Methoden führen zu einem Dehnungseffekt der Haut. Deshalb werden bei Patienten mit schlaffer Haut bevorzugt andere Verfahren angewendet, um dadurch ein effizienteres Ergebnis zu erzielen.

Da die Fettabsaugung ein plastisch-chirurgischer-Eingriff ist, sollte sie von einem plastischen Chirurgen durchgeführt werden. Es kann jedoch im Anschluss an den Eingriff als Folge allergischer Reaktionen zu Nachwirkungen kommen.

In der postoperativen Phase kann es zur Bildung von Hämatomen (Ansammlungen von Blut oder Flüssigkeit) und Ödemen (Schwellungen) kommen, ebenso wie zu einem Taubheitsgefühl. In seltenen Fällen können auch Infektionen, Thrombosen und/oder Embolien auftreten. Ist der Operateur unerfahren und führt den Eingriff fehlerhaft durch, könnte eine lebensbedrohliche Verletzung innerer Organe die Folge sein. Auch zählen wellenförmige Hautunebenheiten zu den möglichen postoperativen Folgen einer Liposuktion. Im Vorfeld der Operation sollte gänzlich auf den Konsum von Genussmitteln wie Tabak und Alkohol sowie auf die Einnahme blutverdünnender Medikamente verzichtet werden.

Nach dem Eingriff werden die Patienten in der Regel entlassen. Allerdings ist es notwendig, sechs Wochen lang ganztägig und anschließend weitere sechs Wochen lang zwölf Stunden pro Tag spezielle Kleidung zu tragen. Für einen gewissen Zeitraum sollte auch auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden.

Für weitere Informationen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.