BRUSTVERKLEINERUNG

Die Brustform und die Größe der Brust sind für viele Frauen in Bezug auf ihr äußeres Erscheinungsbild, ihr Selbstbewusstsein und ihre soziale Wahrnehmung ein sehr wichtiger Faktor. Dabei sind genetische und hormonelle Faktoren in den meisten Fällen die Ursache des „Problems“. Vor einer Brustverkleinerung sollte ein plastischer Chirurg mit den Patientinnen über deren Erwartungen und die Möglichkeiten des Eingriffs sprechen, um dadurch das Gesamtergebnis optimieren zu können. Die verbesserte Symmetrie der Brüste ist ein wichtiges Ergebnis dieser OP, wobei eine 100%ige Symmetrie zu keiner Zeit gewährleistet werden kann. Die Patientinnen sollten mindestens drei bis vier Tage vor der OP ausführlich über den Eingriff informiert werden und eine Einverständniserklärung unterschreiben. Auf den Konsum von Tabak, Alkohol und Knoblauch, sollte vor der Operation gänzlich verzichtet werden, ebenso auf die Einnahme blutverdünnender Medikamente. Hinsichtlich der Dauer des Verzichts befragen Sie bitte Ihren Arzt. Die Operation wird unter Anästhesie durchgeführt.

Während seines Aufenthaltes in Kanada nahm Dr. Satir mehrfach die Gelegenheit wahr, die von Frau Dr. Findlay entwickelte Superomedial Pedikul Technik direkt von ihrer Entwicklerin zu erlernen und gemeinsam mit ihr anzuwenden. Diese Technik ist mittlerweile auch in der Fachliteratur zu finden. Bis heute bevorzugt Dr. Satir diese Technik und wendet sie erfolgreich an. Der Eingriff dauert etwa drei Stunden, wobei die Dauer natürlich vom jeweiligen Operateur abhängig ist. Je nach Zustand der Patientin wird diese nach der OP entweder zur Beobachtung auf Station verlegt oder entlassen.

Für eine solche Operation kommen einige Haupttechniken in Frage. Neben der Superomedial Pedikul Technik wendet Dr. Satir auch die Superior Pedikul, die Lateral Pedicle und die Inferior Pedicle Technik an. Die Wahl der Technik beruht aber in der Regel ganz auf den persönlichen Präferenzen des jeweiligen plastischen Chirurgen. Dr. Satir verzichtet normalerweise auf die Verwendung von Drainagen und entlässt seine Patientinnen noch am selben Tag.

Nach der Operation wird das Anlegen eines Druck-BHs empfohlen. Dieser sollte in den ersten sechs Wochen ganztägig und in den darauffolgenden sechs Wochen zwölf Stunden täglich getragen werden. Nach zehn bis 15 Tagen werden die Patientinnen dann zum Ziehen der Nähte bestellt. Zur Kontrolle sollte die Patientin nach der sechsten Woche, der zwölften Woche und im sechsten Monat nach dem Eingriff einen Arzt aufsuchen. Bei möglichen Wundheilungsstörungen ist jedoch eine häufigere Kontrolle zur Intervention notwendig. Mögliche schwerwiegendste Folge des Eingriffs ist die Narbenbildung. Bezüglich des Stillens sind keinerlei Einschränkungen zu befürchten.