BRACHIOPLASTIK (ARM LIFTING)

Mit Ausbreitung der Fettleibigkeit hat sich bei einer stark zunehmenden Anzahl von Menschen auch der Wunsch nach einer Magenverkleinerung eingestellt. In der Folge nahm auch die Anzahl chirurgischer Armstraffungen stetig zu. Dabei können auch überschüssiges Fett und überschüssige Haut entfernt werden. Die Oberarmstraffung kann bei guten Voraussetzungen zu ausgezeichneten Ergebnissen führen. Patienten sollten sich im Falle zu hoher Erwartungen aber auch bewusst darüber sein, dass das Resultat eventuell nicht ihren Vorstellungen entsprechen könnte. Insbesondere sollten sich Patienten über die Entstehung von Narben im Klaren sein.

Wie jede Operation birgt auch die Oberarmstraffung gewisse Risiken. Um diese Risiken zu minimieren, sollte die OP immer von einem erfahrenen ästhetischen Chirurgen durchgeführt werden. Schwellungen, Hämatome, Flüssigkeitsansammlungen nach der Operation (Seroma), Infektionen und Schmerzen können ebenso auftreten wie ein Taubheitsgefühl. Distinktive Narben sind aber in der Regel die schwerwiegendste Begleiterscheinung.

Die Patienten sollten im Vorfeld der Operation ausführlich über den Eingriff informiert werden und eine Einverständniserklärung unterschreiben. Auf den Konsum von Alkohol, Zigaretten und Knoblauch sollten sie gänzlich verzichten, ebenso auf die Einnahme blutverdünnender Medikamente. Hinsichtlich der Dauer des Verzichts befragen Sie bitte Ihren Arzt.

Die Operation wird in Vollnarkose unter Klinik-Bedingungen durchgeführt. In der Regel können Patienten die Klinik ein bis zwei Tage nach der Operation verlassen. Eine Drainage ist unter Umständen ca. ein bis vier Tage nach der Operation notwendig. Das Tragen eines Korsetts ist unabdingbar. Dieses sollte ca. sechs bis zwölf Wochen getragen werden, wobei der Patient in den ersten beiden Wochen nach der OP möglichst aufrecht gehen sollte.

Für die Dauer von sechs bis zwölf Wochen sollte auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden. Im Anschluss an den Eingriff könnten gegebenenfalls noch kleinere Korrekturen erforderlich sein. Auch ist es möglich, dass nach drei bis zwölf Monaten eine erneute Straffung ratsam ist.