AUGENBRAUEN TRANSPLANTATION

Hormonelle Störungen und/oder die permanente Epilation der Augenbrauen, insbesondere bei Frauen, führen in der Regel zur Ausdünnung der Augenbrauen. Bei Patientinnen mit veranlagungsbedingt sehr dünnen Augenbrauen eignet sich die FUE-Methode ideal zur Transplantation. Weder im Spenderbereich noch im Verpflanzungsbereich hinterlässt diese Methode Spuren. Die Transplantation erfolgt mit Hilfe einer speziellen Nadel, mit der die Follikel im Winkel von ca. 15 bis 30 Grad eingesetzt werden. Während dieses Prozesses werden insgesamt ca. 250 bis 300 Haarwurzeln transplantiert. Dies entspricht in etwa der natürlichen Augenbrauendichte.

Ab dem dritten Tag nach der Transplantation beginnt durch die Bildung neuer Blutgefäße die natürliche Versorgung der Haarwurzeln. Binnen fünf bis sieben Tagen festigen sich dann die Wurzeln im Transplantationsbereich. Anschließend kommt es im Zeitraum von zwei bis drei Wochen nach der Transplantation zum erneuten Ausfall der verpflanzten Wurzeln. Diese wachsen binnen drei bis vier Monaten jedoch wieder nach und sind nach insgesamt einem Jahr komplett ausgewachsen. Zu Beginn kann es notwendig sein, die Augenbrauen zur Formgebung und zur Bestimmung der Wachstumsrichtung zu stutzen. Dabei können die Augenbrauen gefärbt, geschnitten und epiliert werden. Eine spezielle Pflege oder Behandlung ist nicht notwendig. Patientinnen sollten bei der Auswahl des Transplantationszentrums sehr sorgfältig sein und die Transplantation nur von ausgesuchten Spezialisten durchführen lassen. Die Augenbrauenverpflanzung ist eine sehr filigrane Arbeit und führt nur zu einem sehr guten Resultat, sofern sie von erfahrenen Händen durchgeführt wird.